Podiumsdiskussion „Armut in einem reichen Land“ gemeinsam mit AWO Stuttgart und Stadtseniorenrat Stuttgart

Stuttgart, 30. Mai 2017 – Bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Armut am 1. Juni im Kinder- und Jugendzentrum Stuttgart-Giebel diskutiert SPD-Bundestagskandidat Michael Jantzer gemeinsam mit Friedhelm Nöh, Geschäftsführer der AWO Stuttgart, und Rosemarie Fendt vom Stadtseniorenrat. Im Mittelpunkt soll dabei die Lebenswirklichkeit armer und von Armut bedrohter Menschen stehen. Die Podiumsgäste berichten über ihre Arbeit und geben den Anliegen betroffener Menschen eine Stimme. SPD-Bundestagskandidat Michael Jantzer will deutlich machen, dass etwas gegen die wachsende Schere zwischen Arm und Reich unternommen werden muss: „Wir müssen den Menschen zeigen, dass die SPD die wachsende Ungleichheit in unserer Gesellschaft nicht wie ein Schicksalsschlag hinnimmt und etwas daran ändern will”, erläutert Jantzer. Anfang des Jahrhunderts habe die Globalisierung und der Verlagerungsdruck von Arbeitsplätzen die Agenda 2010 erzwungen. Nun muss die wiedergewonnene wirtschaftliche Kraft genutzt werden, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen.

Vor allem die hohe Armutsgefährdung von Kindern ­– laut Armutsbericht der Bundesregierung sind über zwei Millionen Kinder in Deutschland davon betroffen – sowie die Angst vieler Menschen vor Altersarmut sind unerträglich und in einem reichen Land wie Deutschland nicht hinnehmbar. „Eine gerechte Gestaltung unserer Zukunft kann nur gelingen, wenn wir allen Menschen die gleichen Chancen eröffnen und durch ein weitgehendes Solidaritätsversprechen Abstiegsängste mindern”, so der Politiker. Gebührenfreie Kitas und gebührenfreie Ausbildungen und Studium sind hierbei wichtige Bausteine und zugleich Investitionen in die Zukunft. Auch müsse ein weiteres Absinken des Rentenniveaus durch steuerliche Zuschüsse ins Rentensystem sowie eine Solidarrente in der nächsten Legislaturperiode umgesetzt werden.

Selbstbestimmtes Leben muss für alle möglich sein